"Die Universitätsspitäler in Bern, Zürich, Genf und Lausanne haben im Jahr 2023 zusammen über 220 Millionen Franken Verluste angehäuft." schreibt die NZZ im Kommentar "Zeitbombe Spitalfinanzierung". Die Spitäler der Kantone Aargau, Bern, Freiburg und weitere mussten mit Millionen Franken unterstützt werden. Als Hauptgründe werden die Alterung der Gesellschaft (SRF), die inflationäre Teuerung bei Einkauf und Energie sowie Lohnanpassungen (NZZ) genannt. Ansätze, die den administrativen Aufwand für Ärzte - dank professioneller KI - um bis zu 70 Prozent senken und Personaleinsatz-Planung, die mit
Fluktuationen in einem Team gehören zu unserem Berufsalltag. Die Gründe: vielseitig. Persönliche Neuorientierung, Wegzug, ein attraktiveres Stellenangebot, eine schwierige wirtschaftliche Situation oder ein zu hoher Arbeitsdruck aufgrund von unrealistischen Zielen. Nicht selten werden Fluktuationen auch als Chance für Veränderungen gesehen. Neue Besen kehren schliesslich gut. Besonders im Gesundheitswesen kann dies negative Auswirkungen für PatientInnen zur Folge haben.
Insbesondere im schweizerischen Gesundheitswesen hört man immer wieder den Begriff Fachkräftemangel. Die Prognosen, was die Anzahl der Arbeitskräfte in den nächsten zehn, zwanzig Jahren angeht, sind nicht ermutigend. Wir können Herausforderungen nicht immer auf dieselbe Art und Weise lösen wie bis anhin. Neue Sichtweisen und Mut für die Umsetzung sind angesagt.
In manchen Ländern gelten die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen der Schweiz als vorbildlich und lukrativ. So ist das Interesse, in die Schweiz einzuwandern, dementsprechend gross. Wie steht es aktuell um den Fachkräftemangel in der Schweiz und was müssen Ärztinnen und Ärzte tun, wenn sie hier arbeiten wollen? Ein Überblick.
Sie arbeiten in der HR eines Spitals, einer Psychiatrie oder eines anderen Gesundheitsbetriebs? Stellen Sie sich vor, Sie schreiben einen Job aus und am Ende haben Sie eine Warteliste von qualitativ hochstehenden BewerberInnen.
Ist unser Gesundheitswesen als Arbeitgeber noch attraktiv? Wir glauben ja! Doch da sind zum einen die oft zitierten fehlenden Fachkräfte und zum anderen die herausfordernde Umstellung auf Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Für medizinische Fachkräfte muss sich dies manchmal so anfühlen wie im falschen Film. Lohnt es sich, eine Umschulung zu wagen und in einen Pflegeberuf einzusteigen? Ein beruflicher Einstieg lohnt sich auf jeden Fall, wenn gewisse Bedingungen stimmen.
Das elektronische Patientendossier (EPD) wird im Schweizer Gesundheitswesen immer wichtiger. Laut EPD stärkt es die Qualität der medizinischen Behandlung, erhöht die Patientensicherheit und steigert die Effizienz unseres Gesundheitssystems. In diesem Artikel schauen wir genauer hin.
Die Branchen-Prognosen im Deloitte Life Sciences & Health Care Predictions 2025-Bericht zeigen Perspektiven und Möglichkeiten auf, wohin sich das Gesundheitswesen entwickeln kann. Wenig überraschend sind darin Bereiche wie Datenerfassung, Künstliche Intelligenz, Vorsorge und Patienten im Fokus. Es gibt viel zu tun, die Frage ist nur, was, wann, wer und wie viel.
Wenn die Kraft im Alter nachlässt, wird auch der Bewegungsradius enger, die Welt automatisch kleiner und die Lust auf Neues entfällt immer mehr. Kein Wunder, gewinnt das Bedürfnis, sich zuhause pflegen zu lassen und die Altersruhe in der gefühlten Sicherheit zu verbringen, immer mehr an Gewicht. Alterspflege zuhause. Vor- und Nachteile im Fokus.
Beeindruckende 5,8 Millionen Kilometer Leitungsbahnen haben wir im Kopf. Insbesondere unser Frontalhirn befähigt uns zu einer langen Liste an Fertigkeiten und Verhaltensweisen. Diese brauchen wir, um uns tagtäglich in unserer Berufswelt einzusetzen. Im Gesundheitswesen, um kranke oder verunfallte Menschen zu retten und zurück ins Leben zu begleiten. Gesucht sind darum zuverlässige Fachkräfte. Finden lassen sich diese dort, wo sie sich aufhalten. Zum Beispiel in sozialen Medien. Wirklich? Wir schauen genauer hin.